Ornitohlogische Fotos von R.Ostrowski

Hobby

 
 


Küstenseeschwalbe

Sterna paradisaea





Ordnung: Regenpfeiferartige (Charadriiformes)


Familie: Seeschwalben (Sternidae)


Gattung: Sterna


Art: Küstenseeschwalbe (Sterna paradisaea)



Aussehen

Sehr ähnlich der Flussseeschwalbe, aber mit etwas kürzerem Schnabel und sehr kurzen Beinen sowie längeren Schwanzfedern.

Prachtkleid:

Schwarze Kappe, Dunkelroter Schnabel ohne schwarze Spitze, lange Schwanzspitze. Körper hell grau statt weiss wie bei der Flussseeschwalbe.

Schlichtkleid:

Weisse Stirn und schwarzer Schnabel.

Jugendkleid:

Oberseite grau gemustert mit wenig bräunlicher Tönung, Schnabel dunkel, anfangs mit oranger Unterschnabelbasis (dunkelt schnell nach).



Größe

33cm - 39cm


Spannweite

66cm - 77cm


Gewicht

80g - 120g



Nahrung

Fische, Würmer, Larven, Insekten


Fortpflanzung

Die Küstenseeschwalben werden mit drei bis fünf Jahren geschlechtsreif, wobei die Mehrzahl im vierten Jahr das erste Mal brütet. Wie auch die Möwen brüten diese Seeschwalben in Kolonien mit bis zu 1000 Tieren. Bevorzugtes Bruthabitat sind spärlich bewachsene Inseln, in Sanddünen und Kiesbetten. Das Nest ist eine mit dem Körper des Vogels in den Boden gedrehte Mulde, die meist nur dürftig mit Halmen ausgekleidet wird. Das Weibchen legt ein bis drei Eier. Beide Elternteile wärmen die Eier etwa drei Wochen bis die Küken schlüpfen. Die Jungen fliegen mit 21 bis 24 Tagen aus und werden in der Regel noch eine Woche gefüttert. Gegen Feinde wird die Brut durch Sturzflüge verteidigt.



Feinde

Raubmöwen, Falken, Rabenvögel, Wiesel, Fuchs, Mensch


Alter

ca. 15 Jahre



Zugvogel

Die Küstenseeschwalbe ist  ein Langstreckenzieher.


Lebensraum

Küsten nähe, Flüsse


Verbreitung

Europa, Asien, Nordamerika, Mittelamerika, Südamerika, Afrika, Australien


Beobachtungszeitraum

Von April bis Oktober. Der beste Zeitraum ist von Mitte April bis Ende September.

Jahresbeobachtungen


Status Code

BZ


Bestand und Gefährdung

Die Küstenseeschwalbe wird in der Roten Liste des IUCN als vom Aussterben bedroht geführt.

Es gibt in Deutschland etwa 4.000 - 4.900 Brutpaare.