Ornitohlogische Fotos von R.Ostrowski

Hobby

 
 


Raubseeschwalbe

Hydroprogne caspia




Ordnung: Regenpfeiferartige (Charadriiformes)


Familie: Seeschwalben (Sternidae)


Gattung: Hydroprogne


Art: Raubseeschwalbe (Hydroprogne caspia)



Aussehen

Grösste Seeschwalbe, fast silbermöwengross, Schnabel sehr kräftig und rot mit schwarzer Spitze, im Flug fallen die ausgedehnt dunklen Handschwingen auf. In allen Federkleidern mit schwarzer Kappe.


Größe

48cm - 55cm


Spannweite

96cm - 111cm


Gewicht

550cm - 750cm



Nahrung

Fische, Krebstiere, Würmer, Schnecken


Fortpflanzung

Die Raubseeschwalbe lebt in einer monogamen Einehe. Sie erreicht die Geschlechtsreife sehr spät mit gut vier Jahren. Die Paarungszweit beginnt in der Regel in den meisten Verbreitungsgebieten im zeitigen Frühjahr. Sie nisten entweder in kleineren Kolonien oder gelegentlich auch alleine. Beliebte Brutgebiete sind insbesondere Strände, küstennahe Sumpfgebiete und Verlandungszonen flacher Küstengewässer. Um den Nestbau kümmern sich beide Geschlechter. Die Nester entstehen in flachen Mulden am Boden und bestehen aus weichen Pflanzenteilen aller Art. Nicht selten entstehen die Nester auch zwischen Steinen oder Felsen. Ein Gelege besteht aus zwei bis drei Eiern, die eine bräunliche Fleckung aufweisen. Beide Geschlechter teilen sich die Brutdauer von 21 bis 22 Tagen. Gefüttert wird der Nachwuchs ebenfalls in gemeinschaftlicher Arbeit. Die Flugfähigkeit erreichen die Jungvögel mit gut 35 bis 40 Tagen. Der Familienbestand bleibt allerdings noch einige Monate erhalten.


Feinde

Säugetiere, Greifvögel, Großmöwen, Rabenvögel


Alter

ca.25 Jahre


Zugvogel

Die Raubseeschwalbe ist überwiegend ein Langstreckenzieher.


Lebensraum

Küstenregionen


Verbreitung

Europa, Asien, Amerika, Afrika, Australien


Beobachtungszeitraum

Von April bis Oktober. Der beste Zeitraum ist von Mitte Juli bis Mitte September.

Jahresbeobachtungen


Status Code

bZ


Bestand und Gefährdung
Die Raubseeschwalbe wird in der Roten Liste des IUCN als vom Aussterben bedroht geführt.

Es gibt in Deutschland 1 Brutpaar.