Ornitohlogische Fotos und Steckbriefe zu verschiedenen Vogelarten

 

 
 

Flussseeschwalbe

Sterna hirundo




Ordnung: Regenpfeiferartige (Charadriiformes)


Familie: Seeschwalben (Sternidae)


Gattung: Sterna


Art: Flussseeschwalbe (Sterna hirundo)



Aussehen

Relativ langer, schlanker Schnabel.


Prachtkleid

Schnabel orange mit schwarzer Spitze, Schwarze Kappe und Nacken.


Schlichtkleid

Schnabel schwarz, weisse Stirn.


Jugendkleid

Oranger Unterschnabel, weisse Stirn, anfangs bräunliche, später graue Oberseite.


Ähnliche Vogelarten

Raubseeschwalbe, Weißbart-Seeschwalbe, Küstenseeschwalbe, Lachseeschwalbe



Größe

34cm - 37cm


Spannweite

70cm - 80cm


Gewicht

90g - 150g

 


Nahrung

Fische, Insekten, Schnecken, Würmer, Krebstiere


Fortpflanzung

Die Flussseeschwalbe erreicht die Geschlechtsreife mit etwa drei Jahren. Die Paarungszeit beginnt in den meisten Brutgebieten bereits im April. Die eigentliche Eiablage beginnt mit dem Frühsommer. Flussseeschwalben brüten in größeren Kolonien. Während der Paarungszeit kommt es zu kunstvollen kreisenden Balzflügen seitens der Männchen. Die Geschlechter gehen eine monogame Saisonehe ein. Hat sich ein Pärchen gefunden, so beginnt der Nestbau. Die Nester werden in Felsen oder Sandinseln errichtet und bestehen aus Pflanzenteilen. Das Weibchen legt durchschnittlich drei Eier, die über einen Zeitraum von 24 bis 26 Tagen ausgebrütet werden. Das Brutgeschäft teilen sich beide Geschlechter, die Küken werden von beiden Eltern überwiegend mit Insekten versorgt. Bereits mit 28 bis 30 Tagen sind sie flügge.



Feinde

Mensch, Rotfuchs, Polarfuchs, Hermelin, Großmöwen, Greifvögel, Rabenvögel


Alter

ca.20 Jahre


Zugvogel

Die Flussseeschwalbe ist ein Langstreckenzieher.



Lebensraum

Küste und  Flüsse


Verbreitung

Europa, Asien, Nordamerika, Südamerika, Afrika, Australien



Beobachtungszeitraum

Von April bis Oktober. Der beste Zeitraum ist von Mitte April bis Anfang September.

Jahresbeobachtungen


Status Code

BZ



Bestand und Gefährdung

Die Flussseeschwalbe wird in der Roten Liste des IUCN als stark gefährdet geführt.

Es gibt in Deutschland etwa 9.000 - 10.500 Brutpaare.