Ornitohlogische Fotos von R.Ostrowski

Hobby

 
 

Tannenmeise
Periparus ater



Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)


Unterordnung: Singvögel (Passeri)


Familie: Meisen (Paridae)


Gattung: Parus


Art: Tannenmeise (Periparus ater)



Aussehen

Schwarzer Kopf mit weissen Wangen und weissem Streif auf dem Hinterkopf und ausgedehnt schwarzem Kinn-/Kehlfleck, Oberseite blaugrau, Unterseite schmutzig bräunlich.



Größe

10cm - 12cm


Spannweite

18cm - 19cm


Gewicht

8g - 10g



Nahrung

Insekten, Spinnen, Blattläuse, Sämereien


Fortpflanzung

Die Paarungszeit und Brutsaison der Tannenmeise beginnen in den Monten April bis Juni. Während dieser Zeit kann es zu zwei Jahresbruten kommen. Gelegentlich kommen auch Drittbruten vor. Die Tannenmeise ist ein Höhlenbrüter. Sie legt nicht nur in Baumhöhlen ihr Nest an, sondern auch in ausgefaulten Wurzelstubben sowie in Bodenlöchern. Sie nimmt aber auch gerne Nistkästen an, dabei muss die Fluglochweite etwa 27 bis 28 Millimeter betragen. Der eigentliche Legebeginn ist etwa ab Ende März/Anfang April. Das napfförmige Nest wird mit Moos und allerlei Blättern zusammengehalten und ist innen mit Haaren ausgelegt. Das Weibchen legt sechs bis zehn Eier, die weißlich mit feiner rötlicher Tüpfelung gezeichnet sind. Das Weibchen, das von dem Männchen gefüttert wird, wärmt die Eier etwa 14 bis 18 Tage lang. Die Jungvögel werden ungefähr 18 bis 20 Tage lang von dem Weibchen und von dem Männchen reichlich je nach Nahrungszusammensetzung mit Raupen oder Blattwespenlarven gefüttert. Die Jungvögel erscheinen im Federkleid matter, der Nackenfleck, die Wangen und die Unterseite sind im jugendlichen Kleid gelblich gefärbt.



Feinde

Sperber, Eichhörnchen, Eichelhäher, Mensch


Alter

ca.5 Jahre


Zugvogel

Die Tannenmeise ist ein Standvogel und Kurzstreckenzieher.


Lebensraum

Nadelwälder


Verbreitung

Europa, Asien, Afrika


Beobachtungszeitraum
Von Januar bis Dezember.

Jahresbeobachtungen


Status Code

BJZW


Bestand und Gefährdung
Die Tannenmeise wird in der Roten Liste des IUCN als nicht gefährdet geführt.

Es gibt in Deutschland etwa 1.250.000 - 1.800.000 Brutpaare.