Ornitohlogische Fotos von R.Ostrowski

Hobby

 
 


Dorngrasmücke

Sylvia communis




Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)


Unterordnung: Singvögel (Passeri)


Familie: Grasmückenartige (Sylviidae)


Gattung: Grasmücken (Sylvia)


Art: Dorngrasmücke (Sylvia communis)




Aussehen

Recht grosse, kräftige und langschwänzige Grasmücke. Schirmfeder- und Armdeckenränder in allen Federkleidern breit rostbraun, Kopf bräunlich bis grau, Kehle weiss, Unterseite beige bis rosa.



Größe

13cm - 15cm


Spannweite

19cm - 23cm


Gewicht

12g - 18g



Nahrung

Insekten, Larven, Blattläuse, Spinnen, Beeren


Fortpflanzung

Die Dorngrasmücke ist mit einem Jahr geschlechtsreif. Die Paarungszeit und Brutsaison finden in den Monaten von Mai bis Juli statt. Während dieser Zeit kann es zu zwei Jahresbruten kommen. Das napfförmige Nest liegt gut versteckt in dichten Dornbüschen knapp über dem Boden. Es ist aus Gräsern, Pflanzenhalmen, Pferdehaaren und feinen Wurzeln konstruiert. Das Weibchen legt vier bis fünf grünliche Eier, die mit blassen grauen Sprenkelungen markiert sind. Das Weibchen und das Männchen verrichten gemeinsam das Brutgeschäft. Die Eier werden abwechselnd fünfzehn Tage lang gewärmt. Nach etwa neun bis dreizehn Tagen verlassen die Jungvögel das Nest. Sie werden aber weiterhin von den Altvögeln mit Nahrung versorgt bis die Jungvögel flügge sind. Die Jungvögel ähneln sehr dem Männchen, allerdings ist die Kehle nicht so deutlich weiß gefärbt und der Rücken weist eine weniger bräunliche Färbung auf. Des weiteren zeigen die Flügel der Jungvögel schwärzliche Federzentren auf.



Feinde

Mensch Sperber, Kuckuck, Rohrweihe, Wiesel, Rabenvögel


Alter

ca.5 Jahre



Zugvogel

Die Dorngrasmücke gehört zu den Langstreckenziehern.


Lebensraum

offenen Landschaften



Verbreitung

Europa, Afrika


Beobachtungszeitraum
Von April Bis Oktober. Der beste Beobachtungszeitraum ist von Mitte April bis Mitte Juli.

Jahresbeobachtungen



Status Code

BZ


Bestand und Gefährdung
Die Dorngrasmücke wird in der Roten Liste des IUCN als nicht gefährdet geführt.

Es gibt in Deutschland etwa 500.000 - 790.000 Brutpaare.