Ornitohlogische Fotos von R.Ostrowski

Hobby

 
 

Bachstelze
Motacilla alba



Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)


Unterordnung: Singvögel (Passeri)


Familie: Stelzen und Pieper (Motacillidae)


Gattung: Stelzen (Motacilla)


Art: Bachstelze (Motacilla alba)



Aussehen

Schlanker, eleganter Vogel, wippt ständig mit dem relativ langen Schwanz, Gefieder grau-schwarz-weiss.


Prachtkleid:

Weisses "Gesicht", schwarzer Latz und schwarze Kappe.


Schlichtkleid:

Kappe grau, Kehle weiss, schwarzes Brustband. Kopfgefieder teilweise gelblich getönt.


Jugendkleid:

Gefieder etwas "verwaschen", diffus dunkelgrauer Latz.



Größe

17cm - 19cm


Spannweite

25cm - 30cm


Gewicht

19g - 27g



Nahrung

Insekten, Spinnen, Würmer, Ameisen


Fortpflanzung

Die Bachstelze erreicht die Geschlechtsreife mit rund einem Jahr. Die Paarungs- und Brutzeit erstrecken sich in Europa über die Monate April bis Juni. Während dieser Zeit kommt es meist zu zwei Jahresbruten. Das Nest wird alleine vom Weibchen errichtet. Sie errichtet ihr Nest meist in Nischen von Häusern, Felsen oder an ähnlich geschützten Stellen. Sie legt zwischen fünf und sechs Eier, die eine weißliche, teilweise gräuliche Färbung aufweisen. Die Eier werden über einen Zeitraum von zwölf bis vierzehn Tagen ausgebrütet. Die Jungvögel werden mit Insekten und kleinen Spinnentieren gefüttert und sind bereits nach 14 bis 16 Tagen flügge. Im Juni kommt es meist zu einer zweiten Brut.



Feinde

Wetter, Mensch, Parasiten, Infektionskrankheiten, Falken, Sperber, Katzen, Wiesel, Krähen


Alter

ca.8 Jahre



Zugvogel

Die Bachstelze ist überwiegend ein Kurzstreckenzieher.


Besonderheit

Es gibt 11 Unterarten



Lebensraum

alle Arten von offenen und halboffenen Landschaften, bevorzugt in Wassernähe.


Verbreitung

Europa, Asien, Afrika, Nordamerika



Beobachtungszeitraum
Von Januar bis Dezember. Der beste Beobachtungszeitraum ist von Mitte März bis Mitte Oktober.

Jahresbeobachtungen


Status Code

BZ


Bestand und Gefährdung
Die Bachstelze wird in der Roten Liste des IUCN als nicht gefährdet geführt.

Es gibt in Deutschland etwa 500.000 - 720.000 Brutpaare.