Ornitohlogische Fotos von R.Ostrowski

Hobby

 
 

Steinwälzer
Arenaria interpres


Ordnung: Regenpfeiferartige (Charadriiformes)


Familie: Schnepfenvögel (Scolopacidae)


Gattung: Steinwälzer (Arenaria)


Art: Steinwälzer (Arenaria interpres)



Aussehen

Kompakte, kräftige Limikole mit keilförmigem Schnabel, schwarzem Brustlatz und kurzen, orangen Beinen.


Prachtkleid:

Oberseite charakteristisch orange-schwarz; markantes schwarz-weisses Kopfmuster.


Schlichtkleid:

Oberseite einheitlich dunkel graubraun, Kopfmuster verwaschen graubraun-schwarz.


Jugendkleid:

Wie Schlichtkleid, aber Oberseite mit hellen Federrändern.



Größe

22cm - 24cm


Spannweite

43cm - 49cm


Gewicht

80g - 110g



Nahrung

Insekten, Larven, Muscheln, Schnecken, Krebse


Fortpflanzung

Die Paarungszeit erstreckt sich in den meisten Verbreitungsgebieten von Mai bis Juni. Während dieser Zeit kommt es zu einer Jahresbrut. Die Nester entstehen zumeist in dichter Vegetation in der Nähe eines Gewässers. Das Nest entsteht in einer einfachen Bodenmulde oder auch zwischen Steinen. Ausgepolstert wird das Nest mit weichen Materialien. Das Weibchen legt durchschnittlich vier hellbraune Eier, die mit braunen Flecken versehen sind. Die Färbung der Eier ist Teil einer vorzüglichen Tarnung. Die Brutzeit erstreckt sich über 22 bis 24 Tage. Nach dem Schlupf werden die Küken in den ersten Tagen gehudert, da das flaumenartige Erstgefieder sie noch nicht genügend wärmt. Gefüttert werden die Jungvögel mit nahrhaften Insekten und Larven. Bereits nach drei Wochen sind sie flügge und lösen sich von den Eltern.


Feinde

Möwen, Raubmöwen, Fuchs, Rentiere, Mensch


Alter

ca.12 Jahre


Zugvogel

Der Steinwälzer ist Kurz- bis Langstreckenzieher.


Lebensraum

Felsige Küstenabschnitte


Verbreitung

Europa, Asien, Nordamerika, Afrika


Beobachtungszeitraum

Von Januar bis Dezember. Der beste Zeitraum ist von Mitte August bis Ende Oktober.

Jahresbeobachtungen


Status Code

bZW


Bestand und Gefährdung
Der Steinwälzer wird in der Roten Liste des IUCN als stark gefährdet geführt.

Es gibt in Deutschland etwa 1 - 5 Brutpaare.