Ornitohlogische Fotos von R.Ostrowski

Hobby

 
 

Mittelsäger
Mergus serrator


Ordnung: Gänsevögel (Anseriformes)


Familie: Entenvögel (Anatidae)


Unterfamilie: Anatinae


Tribus: Meerenten und Säger (Mergini)


Gattung: Säger (Mergus)


Art: Mittelsäger (Mergus serrator)



Aussehen

Mittelgrosser Säger mit rotem, dünnem, leicht aufwärts gebogenem Schnabel und kurzem, bürstenartigem Federschopf auf dem Hinterkopf.


♂ Prachtkleid:

Kopf schwarz mit grünem Glanz, weisser Halsring, Hals und Brust bräunlich mit dunklen Stricheln, in schwarze Brustseiten mit weissen Flechen übergehend, Rücken schwarz; Körperseiten hellgrau. Armflügel weiss, Handflügel schwarz.


♀ Adult:

Kopf hellbraun, diffus in komplett hellgrauen Körper übergehend. Armschwingen weiss, restlicher Flügel grau.


♂ Schlichtkleid:

Wie Weibchen, nur mit etwas dunklerem Rücken und grossem weissem Armflügelfeld.


Jugendkleid:

Fast wie Weibchen, nur mit etwas blasserem Schnabel und kürzerem Schopf.



Größe

52cm - 58cm


Spannweite

70cm - 86cm


Gewicht

1000g - 1250g



Nahrung

Fische, Wasserschnecken, Amphibien, Krebstiere, Larven, Würmer, Wasserinsekten


Fortpflanzung

Mittelsäger führen eine Saisonehe. Das Weibchen wählt einen Nistplatz in Erdhöhlen, am Boden zwischen dichter Vegetation, zwischen Steinen und meist dicht am Wasser aus. Im Unterschied zum Gänsesäger werden nur selten Bruthöhlen in Bäumen oder Nistkästen genutzt. Das Gelege besteht aus 5 bis 12 bräunlichen Eiern. Das Weibchen brütet ca. 31 Tage und führt die Jungvögel. Die Nestlingszeit dauert 60 bis 65 Tage. Mit zwei Jahren sind die Tiere geschlechtsreif.



Feinde

Mensch, Wetter, Parasiten, Umweltgifte, Greifvögel, Eulen, Rabenvögel, Großmöwen, Fuchs, Hermelin


Alter

ca.9 Jahre


Zugvogel

Der Mittelsäger gehört zu den Standvögeln und Kurzstreckenziehern.


Lebensraum

Küsten nähe


Verbreitung

Nordamerika, Europa, Asien


Beobachtungszeitraum

Von Januar bis Dezember.

Jahresbeobachtungen


Status Code

BZW


Bestand und Gefährdung
Der Mittelsäger wird in der Roten Liste des IUCN als nicht gefährdet geführt.

Es gibt in Deutschland etwa 370 - 410 Brutpaare.