Ornitohlogische Fotos von R.Ostrowski

Hobby

 
 

Grünschenkel
Tringa nebularia



Ordnung: Regenpfeiferartige (Charadriiformes)


Familie: Schnepfenvögel (Scolopacidae)


Gattung: Tringa


Art: Grünschenkel (Tringa nebularia)



Aussehen

Relativ gross und schlank mit langem, leicht aufwärts gebogenem Schnabel. Wirkt insgesamt hell durch weisse Unterseite und hellgraue Oberseite mit einzelnen schwarzen Federn, Kopf und Hals bis auf Brust und Flanken dicht dunkel gestrichelt.


Nahrung

Würmer, Larven, Insekten, Schnecken, Fische, Krebstiere


Fortpflanzung

Die Paarungszeit der Grünschenkel beginnt in den meisten Verbreitungsgebieten bereits im April, spätestens jedoch im Mai. Die Nester befinden sich am Rande von Nadelwäldern, in Hochmooren oder in Sumpfgebieten, in jedem Fall aber in unmittelbarer Nähe zu einem Gewässer. Sie sind gut versteckt in dichter Vegetation und sind von Fressfeinden kaum auszumachen. Ein Nest wird aus Pflanzenteilen in einer flachen Bodenmulde errichtet. Die Eiablage erfolgt ab Mai. Das Weibchen legt in der Regel vier cremefarbene Eier, die eine olivbraune Sprenkelung aufweisen. Die Eier werden von beiden Geschlechtern über einen Zeitraum von 24 bis 26 Tagen ausgebrütet. Der Nachwuchs wird überwiegend mit Insekten gefüttert. Sie fangen aber bereits ab dem dritten Lebenstag ihre Beute selbst, da sie als Nestflüchter ihr Nest verlassen und von den Eltern geführt werden. Kurz nach Erreichen der Flugfähigkeit, die mit gut vier Wochen erreicht wird, beginnt bereits der Flug in die Winterquartiere.


Feinde

Mensch, Fuchs, Wiesel, Wildschwein, Greifvögel, Möwen, Rabenvögel


Zugvogel

Der Grünschenkel ist überwiegend ein Langstreckenzieher.


Lebensraum

Moore und Heidelandschaft in der Tundra. Zur Zugzeit an Europas Küsten.


Verbreitung

Europa, Asien, Afrika


Beobachtungszeitraum

Von März bis November. Der beste Zeitraum ist von Mitte April bis Ende Mai und Mitte Juli bis Mitte Oktober.

Jahresbeobachtungen


Status Code

Z


Bestand und Gefährdung
Der Grünschenkel wird in der Roten Liste des IUCN als nicht gefähredt geführt.