Ornitohlogische Fotos von R.Ostrowski

Hobby

 
 


Fischadler
Pandion haliaetus





Ordnung: Greifvögel (Accipitriformes)


Familie: Fischadler (Pandionidae)


Gattung: Fischadler (Pandion)


Art: Fischadler (Pandion haliaetus)



Aussehen
Im Flug von unten: Helle Körperunterseite, helle Kleine und Mittlere Unterarmdecken, Rest des Unterflügels und Schwanz dunkel.
Seine Oberflügel sind einheitlich dunkelbraun. Lange, schlanke, leicht angewinkelte Flügel.


Größe
52cm - 60cm

Spannweite
150cm - 170cm

Gewicht
1,2kg - 2kg

Nahrung
Fisch, Kleinsäuger, Vögel, Amphibien

Fortpflanzung

 

Fischadler sind in der Regel im dritten Kalenderjahr geschlechtsreif und können dann auch schon brüten. Sie führen eine monogame Saisonehe, durch die Brutplatztreue kommt es häufig zu Wiederverpaarungen der vorjährigen Partner. Fischadler brüten meist einzeln, häufig aber auch in lockeren Kolonien, wobei nur die unmittelbare Horstumgebung verteidigt wird. Das Nest wird je nach natürlichen Gegebenheiten auf Bäumen, an Felswänden oder auf dem Boden errichtet, in Mitteleuropa und Nordamerika auch sehr häufig auf künstlichen Bauwerken, vor allem auf Strommasten. Es ist im Normalfall nach oben exponiert und frei anfliegbar. Fischadler bauen große Nester aus kräftigen und meist toten Ästen, die Nistmulde wird mit Gras ausgepolstert. Das Gelege umfasst meist zwei bis drei, selten nur ein oder vier Eier, die auf weißem Grund intensiv rötlich-braun gefleckt sind und 38 bis 41 Tage lang bebrütet werden. Nach weiteren 50 bis 54 Tagen sind die Jungvögel flügge.

 


Feinde
Infektionskrankheiten, Seeadler, Mensch, Rabenvögel, Waschbär, Wetter, Parasiten

Alter
ca. 30 Jahre

Zugvogel
Der Fischadler ist ein langstreckenzieher

Besonderheit
Es gibt 4 Unterarten

Lebensraum
Landschaften mit Seen und Fischteichen

Verbreitung
Fast Weltweit verbreitet

 

Beobachtungszeitraum

 

 

Von Mitte März bis Anfang Oktober.

 

Jahresbeobachtungen

Status Code
BZ

Bestand und Gefährdung
Der Fischadler wird in der Roten Liste des IUCN als gefährdet geführt.
Es gibt in Deutschland etwa 550 Brutpaare.